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Für mich ist das Interesse zu Reisen - fremde Kulturen und Landschaften kennen zu lernen und die Fotografie eine ideale Kombination - sie führen zwangsläufig zu einander. Trotzdem ist es auf den Reisen meist nicht möglich, sich wirklich auf das Fotografieren zu konzentrieren, weil man mit anderen Leuten unterwegs ist, die nicht dasselbe Hobby haben. Es ist also in den meisten Fällen das schnelle Reagieren und Einfangen des Augenblicks - selten lässt es sich wirklich planen an einem Ort zu sein, wenn das Licht am besten ist und wenn, dann bedarf es meist geschickt verpackter Überredungskunst... und trotzdem haben die Mitreisenden ja oft eine Menge davon, denn sie sind ebenfalls zur besten Genießenszeit an einem schönen Ort. Die Natur wird dann viel intensiver erlebt. Jetzt sollte man glauben, das Problem löst sich, wenn man mal längere Zeit an einem fremden Ort, wie ich hier in Shanghai lebt. In gewissen Massen schon, aber die Freizeit ist auch hier begrenzt und in China ergibt sich das spezielle Problem, oft nicht alleine ohne begleitenden Übersetzer die schönen Orte aufsuchen zu können. Trotzdem erhällt man einen viel tieferen Einblick in das Land, als wenn man nicht nur als Tourist auf der Durchreise ist. |
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Fotografiert wird was vor die Linse laeuft... stimmt nicht ganz, weil ich nateurlich gezielt auf die Suche gehe, aber ich gehoere nicht zu den Fotografen, die sich stundenlang auf Lauer legen um das perfekte Motiv zu erhalten. Anderseits ist die Hoffnung auf ein schoenes Motiv oft die Motivation um irgendeinen Berg zu erklimmen oder frueh morgens trotz Regen und Kaelte auf die Jagt zu gehen. Auch scheint mir oft der gluecklichste Moment zu sein, wenn der Ausloeser gedrueckt wird ... das gelungene Dia spaeter auf dem Leuchtpult anzusehen ist hier manchmal zweitrangig. Das liegt nateurlich auch daran, dass man als Amatuer in der Vergangenheitwenig Moeglichkeiten hatte anderen seine Kunstwerke zu zeigen, aber das hat sich nateurlich durch das Internet und die digitale Fotografie geaendert. Meine Motivauswahl: Landschaft: Menschen: Gegenstaende Meiner Ansicht nach ist die Ausruestung fuer gute Fotos oft nicht so entscheidend (siehe unten) Wichtiger ist es das Motiv zu erkennen! Die Auswahl des (analogen) Filmmaterials und der Weiterverarbeitung hingegen hat einen entscheidenderen Einfluss auf das Ergebnis. Dies gilt nateurlich auch fuer die Digitale Fotografie, wobei hier dann doch die Auswahl der Kamera wichtig sein kann, auch wenn die Anzahl der Pixel nicht immer auschlaggebend ist. Ernsthaft fotografiere ich derzeit noch ausschließlich analog
mit Farb-Dia- und SW-Negativ-Filmen. Die kleine digitale Taschenkamera
(Casio QVR4) dient hauptsaechlich fuer Schnappschuesse und ist immer dann
dabei, wenn mit die analoge Ausruestung einfach zu schwer ist.
Die aufwendigste Arbeit war bisher eine Fotoausstellung über New York zusammenzustellen. Ich dachte nicht, dass es so zeitintensiv sein würde, 12 SW-Fotos selbst auf 40*50 zu vergrößern und anschließen auch zu rahmen. Als Resume ist zu sagen, dass Kleinbild für diese Größe schon an seine Grenzen stößt und man nur perfekte Vorlagen benutzen sollte ( hatte ich teilweise nicht ). |
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Habe neulich mal den schlauen Satz gehoert: Was ist der Unterscheid zwischen einem Kunstmaler und einem Fotografen
? Zum Thema Ausrüstung möchte ich nur sagen, das die Frage, welche Marke man bevorzug meiner Meinung nach völlig zweitranging ist. Die Kamera kann noch so teuer sein, wenn man keine Motive SIEHT helfen auch die hundert features des System nichts ! Auf der anderen Seite darf einen die Ausrüstuung natürlich auch nicht zu arg in der Umsetzung von Ideen beschränken und manche Aufnahmen sind nur z.B. mit einem lichtstarken Objektiv und einem schnellen Autofocus möglich - das ist aber eher die Ausnahme. Meine erste Kamera war eine Pentax ME 10, mit Normalobjektiv, die ich
gebrauch 1978 von meinem Vater geschenkt bekam. Man soll nicht glauben,
wei klein und leicht man Spiegelreflexkameras bauen kann! Später
habe ich mir dann Tokina 500mm/f8 Spiegeltele kauft ( warum weiß
ich auch nicht mehr ... ). Ein kleines Tele und ein Weitwinkel konnte
ich mir von meinem Vater ausleihen. Die Fotos aus dieser Zeit würde
ich heute eher als Dokumentarisch bezeichnen, wenn auch das ein oder andere
Abendrot recht plakativ war. Nachdem ich aus dem Lager der Enten-im-Baggersee-Fotografen
ausbrechen wollte und die Pentax langsam aber sicher den Geist aufgab
wechselte ich 1987 relativ spontan durch den Erwerb einer F 501 mit 50mm/1.8
Normalobjektiv ins Nikon-Lager. Ich denke der Kaufentscheid wurde einfach
über den Namen gefällt. Trotzdem trauere ich immer wieder der
handlichen kleinen Pentax nach, die auch mal schnell in eine Jackentasche
gesteckt werden konnte. Während des Studiums kam dann ein Tokina
28-70mm/f2.8-4.5 und 70-210mm/f4-5.6 dazu, die damals wirklich ein Schnäppchen
für zusammen 500 DM darstellten. Damit ging ich dann 3 Monate in
Neuseeland auf Fotojagt. Mit dem Umzug nach China hat es dann ausruestungsmaessig nochmal einen
Schub gegeben. Das liegt zum einen daran, dass ich mich dank der vielen
Motive wieder mehr mit der Fotografie beschaeftige. Zum anderen sind Kameras
und Objektive in Hongkong um einiges gunestiger als in Deutschland (keine
Steuer) |
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Heutige Ausruestungsliste:
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Equipment
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Ich wuerde ehrlichgesagt Fotoausruestung immer nur in Hongkong kaufen, weil die Preise im allgemeinen besser sind, ich weltweite Garantie habe und mir eher sicher sein kann, dass es Originalware ist. Ein Spezieller Laden, den ich empfehlen kann ist: Bestes Fotokaufhaus in Shanghai (mehrere gut bis sehr gut sortierte Fachgeschaefte unter einem Dach): |
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